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By Dr. Med. Ludwig Frank (auth.)

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Vertrauen und Kontrolle in Transaktionen: Eine institutionenökonomische Analyse

Dr. Jörg Vogt promovierte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Rudi okay. F. Bresser der Freien Universität Berlin. Er arbeitet heute als Controller in einem Unternehmen der chemischen Industrie.

Konzentration und Wirtschaftswachstum

Zu den im "Magischen Dreieck" der Wirtschaftspolitik vereinten Zielen Geld­ wertstabilität, Zahlungsbilanzgleichgewicht und Vollbeschäftigung ist im Laufe der Zeit die Forderung nach einem befriedigenden wirtschaftlichen Wachstum hinzugetreten. Alle wirtschaftspolitischen Anstrengungen, die unternommen werden, um das Wirtschaftswachstum zu heben, werden lebhaft begrüßt.

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Nur wer Jahre hindurch Psychoneurosen und sexuelle Perversitäten mitteist der Analyse im Halbschlaf oder im Wachzustand verfolgt, dem wird sich die gemeinsame Grundlage all dieser Störungen, die wir Hysterie, Neurasthenie, hysterische und neurasthenische Angstzustände, Schlafstörungen, Zwangsvorstellungen, Phobien, Perversionen und Perversitäten nennen, von selbst zu erkennen geben. Er wird sich klar darüber, daß all diese Störungen von zwei Variabeln abhängen: Erstens von der psychoneurotischen Gehirnanlage und zweitens von den von frühester Jugendzeit auf diese Anlage einwirkenden Affekttraumen.

In den 50er Jahren kommt es nicht selten zu ganz schweren Zuständen, die wir den melancholischen zuzurechnen gewohnt sind. Es kommt zu tiefen Depressionen, Angstzuständen mit Selbstanklagen und Wahnideen. Eine genauere Anamnese und Beobachtung des Einzelfalles ermöglicht aber die Differentialdiagnose und Prognose mit Sicherheit zu stellen. Häufig sind solche Personen geistig anhaltend überanstrengt; bei älteren Individuen fehlte neben der unzweckmäßigen Lebensweise die Anpassung der Arbeit an die verminderte Leistungsfähigkeit.

Wer das nicht vermag, der leite seine Patienten weiterhin zur Willensgymnastik an oder lasse sie weiterhin tagtäglich zu elektrischen Sitzungen zu sich kommen oder nehme sie in sein Sanatorium auf, lege sie zu Bett und mache mit ihnen Mastkuren, wenn er es nicht vorzieht, sie vom Herzspezialisten zum Magenspezialisten und vom Magenspezialisten zum Gynäkologen zu schicken, um immer wieder für einige Zeit sich erleichtert zu fühlen, doch wieder etwas für den Patienten getan zu haben. Und nützt dies alles nichts, so bleibt ihm das Moralisieren über "den schlechten Willen des Patienten, der eben nicht gesund werden will, so energielos ist und sich nicht aufzuraffen vermag".

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