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By Markus König

In den vergangenen Jahren haben Investmentfonds einen immensen Aufschwung erlebt. Ein im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Fondsanteilen immer wieder vorgebrachtes Argument ist die professionelle, unabhängige und ausschließlich dem Anlegerinteresse verpflichtete Anlagepolitik sowie die gesetzlich verankerte Aufsicht. Ausgehend von den Interessen der Anleger weist Markus König nach, daß die gegenwärtige Gesetzgebung zahlreiche Defizite aufweist. Zugleich werden in einer umfassenden empirischen Studie Indizien offengelegt, die für eine systematische Nutzung der Fonds für Konzernzwecke und damit zu Lasten der Anleger sprechen. Der Autor setzt sich kritisch mit bestehenden Lösungsansätzen auseinander und entwickelt einen neuen konzeptionellen Ansatz zur Regulierung von Investmentfonds.

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77 Der in seiner Arbeit entwickelten These, daß der Anlegerschutz ein auf dem Sozialstaatsprinzip beruhendes bereichsspezifisches Schutzprinzip darstellt, wurde allerdings in der Folge durchweg (und mit Recht) widersprochen. sozialethisches Postulat" handele, aus dem sich keine klar umrissenen Rechtssätze entwickeln ließen. Die darauf einsetzende intensive Diskussion, die in die Verhandlungen des 51. 80 Eine Rückführung auf das Sozialstaatsprinzip ist indes entbehrlich, da sich die Notwendigkeit eines Anlegerschutzes auf ökonomische Effizienzerwägungen zurückführen läßt.

Geyer, Der langfristige Kredit 1991, S. 606). 111 Vergl. P/atzek, Der langfristige Kredit 1991, S. 598. 112 Aufgrund Art. 2 Gesetz über Wertpapier-Verkaufsprospekte und zur Änderung von Vorschriften über Wertpapiere vom 13. 12. 1990 (BGBI. I, S. 2749). 113 Aufgrund Art. 12. 1990 (BGBI. I, S. 2770). 114 Vom Begriff des institutionellen Anlegers werden Investmentgesellschaften, Pensionsfonds/-kassen, Banken sowie (Lebens-) Versicherungsuntemehmen erfaßt (vergl. Schuster/Gosebruch, aaO, S. 15; Immenga, aaO, S.

Im ersten Fall wäre die Schutzbedürftigkeit jedenfalls dann zu verneinen, wenn die verlangte Prämie angemessen ist. Unter Berücksichtigung der tendenziellen Verschlechterung der Produktqualitäten wird hiervon jedoch nicht auszugehen sein. Bei einem Rückzug der Anleger wäre zumindest das Problem des Individualschutzes durch eine "Austrocknung" des Marktes für Wertpapiere gelöst. Man könnte in diesem Zusammenhang erwägen, diesen Prozeß einer Flucht aus dem Markt durch Zutrittsbarrieren für uninformierte Anleger89 zu unterstützen.

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